• Einleitung
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    NetObjects Fusion11 - TestberichtNetObjects Fusion 11 ist erschienen

     

    Einleitung...

     

    Hier den Einführungsfilm ansehen

    Nun ist sie also endlich da, die lang erwartete, heißersehnte Nachfolgeversion des populären Website Generators der Firma Website Pros.
    Der markante Spruch  „Changing the world of Webdesign“ erweckt eine gespannte Erwartungshaltung.
    Welche echten Neuerungen bringt das Programm?

    Eines vorweggenommen, es ist auch in der Version 11 nach wie vor möglich, seine Tabellen, Bilder und Texte wie gewohnt auf der Website frei zu platzieren. Am eigentlichen Konzept hat sich also nichts geändert. Der geniale Grundgedanke, mit wenigen Klicks eine simple Website zu veröffentlichen ist erhalten geblieben.

    Was mit der Version 10 begonnen wurde, wird auch in der Version 11 weitergeführt.
    Es gibt noch mehr Einstellmöglichkeiten, noch mehr Bereiche in den Eigenschaftenpaletten, und somit auch öfter  Verwirrung, was denn nun diese Box oder jener Button wohl für eine Eigenschaft besitzt. Fast jede Einstellung kann an verschiedenen Stellen vorgenommen werden.

    Der Großteil der neuen Funktionalitäten bezieht sich auf die Generierung von XHTML mit div’s, dem Einsatz des „jquery JavaScript Frameworks und deren Derivaten bzw. Erweiterungen zur Realisierung der neuen Accordeon und Tab Panel Funktionen, sowie der Möglichkeit mittels XML Inhalte in geeigneten Objekten anzeigen zu lassen. Fusion verspricht hier große Neuerungen in der Erstellung von Datenbanken. Alles soll sich ganz einfach mittels „drag & drop“ realisieren lassen...

    Der Testbericht soll weder einen ausführlichen Softwaretest darstellen noch soll er eine vollständige und detaillierte Beschreibung aller Funktionalitäten beinhalten. Vielmehr ist es ein Erfahrungsbericht, der die ersten Eindrücke direkt und ungefiltert wiedergeben soll. Vielleicht  ist es für den einen oder anderen eine kleine Entscheidungshilfe bei der Frage, ob sich der Umstieg von einer früheren Version lohnt. Das muss aber letztlich jeder für sich selbst entscheiden...

    Viel Spass beim Lesen...

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  • Vom Setup zur Seiten-Ansicht
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    NetObjects Fusion11 TestberichtNetObjects Fusion 11

     

    Vom Setup zur “Seiten-Ansicht”

     

    Die Installation:

    Die Installationsroutine (Setup) unter Windows XP hat sich insofern geändert, als das nun abgefragt wird, ob MSXHTML 6.0 auf dem PC des Users installiert ist. Wie in unserem Falle mussten wir dies erst installieren. Das Setup erledigt das automatisch. Zu bemerken ist lediglich, dass sich XP recht flott mit einem notwendigen Sicherheitsupdate meldet um die Komponente zu aktualisieren. Und um Fragen vorzubeugen: Unter Vista haben wir bei unseren ersten Tests nicht installiert.

     

    Der erste Programmstart – die Online Ansicht:

    Wie im Film von paby schon zu sehen, hat sich an der grafischen Oberfläche in der Online Ansicht recht wenig verändert. Zumindest, wenn man bislang mit Version 10 gearbeitet hat. User mit Version 9 oder älteren Versionen werden das sicher etwas anders sehen. Für den Fall ergibt sich mit dem Testbericht eine gute Möglichkeit einen Überblick über die Möglichkeiten zu bekommen.

    Eine große Neuerung ist allerdings, dass beim Erstellen einer neuen Site, das Projekt nicht mehr in C:\Programme\NetObjects 11\User Sites\DeinProjekt abgelegt wird, sondern Fusion einen Profilordner in den „Eigenen Dateien“ erstellt, in welchem neben diversen Zusatzdateien für Komponenten, CSS etc. nun auch die „User Sites“ gespeichert sind. Unter Datei-->Change User Sites location, kann jederzeit der Speicherort des Ordners „User Sites“ verändert werden. Das permanente Wechseln des Ordners beim Speichern von Vorlagen und beim Anlegen von Sites entfällt somit. Eine sehr praktische neue Funktion.

    Nach Erstellung und Speicherung eines neuen Projektes wechselt das Programm bekanntermaßen in die „Site-Ansicht“. Neuerungen sind hier insbesondere unter den Punkten Werkzeuge-->Optionen-->Aktuelle Site“ und „Anwendung“ zu finden.

    Zum einen wird unter „Aktuelle Site“ die an euch vergebene google-analytics ID eingefügt und das Programm setzt den Codeschnipsel direkt in jedes Dokument - an der richtigen Stelle des HTML Dokuments, nämlich am Ende des Haupttextes ;) - und die Statistiken können aus dieser Ansicht heraus direkt aufgerufen werden.

    Hier wird auch die neue HTML Generierung „XHTML“ und „Enable AJAX“ (welches man benötigt um die neuen Tab- und Accordeon Menüs mit dynamischen Content zu befüllen (XML Funktionen und Datenbank Funktionen) aktiviert.

    Neu ist auch die Browserauswahl für die „Vorschau im Browser“.
    Wie gewohnt kann man mehrere Browser für die Vorschau eintragen, hat aber nun die Möglichkeit bei der „Vorschau im Browser“ direkt über das Menü auszuwählen in welchem Browser die Seite angezeigt werden soll. Eine sehr praktische und längst überfällige Neuerung. Allerdings wäre zu wünschen gewesen, diese Funktion auch für die „Lokale Publizierung“ zur Verfügung zu stellen, denn nur dort werden auch die manuell eingefügten Scripte (eine große Mehrheit der Fusion User tut dies mit großer Leidenschaft) ohne Fehlermeldung angezeigt. Wie erinnern uns: hatte ein User z.B. das „overlib“ Script eingefügt, kam es immer zur Fehlermeldung in der Browservorschau und in der internen Seitenvorschau, da diese Seiten nicht aus dem Ordner „Lokale Publizierung“ angezeigt werden indem auch die notwendigen Scripte liegen, sondern aus dem Preview Ordner der eine Verzeichnisstufe höher liegt.

    Hier kann man sich auch weiterhin nur damit behelfen, die Scripte ggf. manuell in den Preview-Ordner zu kopieren, um Scripte auch direkt in der Vorschau nutzen zu können.

    Die maximale Fenstergröße zur Vorschau der Website ist leider weiterhin 1.024 x 768. Ein Austausch der 640 x 480 durch eine 1.280er Auflösung wäre hier sicher zeitgemäßer. Als Alternative bleibt die Option „Maximale Auflösung“.

     

    Die neue „Seiten-Ansicht“:

    Auch hier sei auf den Film von paby verwiesen der einen Überblick über die neuen Funktionen und das „Look & Feel“ der Anwendung gibt. Eines vorweg, insgesamt läuft das Programm schneller als die alte 10er Version und auch der „gefühlte“ Stabilitätseindruck (nennen wir es Haptik), den die Vorgänger Version nicht immer befriedigen konnte hat sich wesentlich verbessert. Das Programm läuft flott und rund.

    Einstellungen, Einstellungen, Einstellungen…

    So manchen User wird sein Erstaunen nicht unterdrücken können, bei dem Blick auf die unzähligen Bearbeitungsmöglichkeiten, die das Programm bietet. Aber auf den zweiten Blick sind die wesentlichen Grundzüge auch hier erhalten geblieben. Neu ist sicherlich die Möglichkeit bequem und uneingeschränkt auf die HTML Eigenschaften eines Objektes zugreifen zu können.

    So kann in der neuen, erweiterten Eigenschaftenpalette, die „Objekt id“, welche jedes Element einer Website im HTML Code eindeutig identifiziert, neu vergeben werden und mit CSS in der „Design-Ansicht“ im Code Editor referenziert, bzw. gestaltet werden. (Anmerkung der Redaktion: Bei uns hat die individuelle Änderung der Objekt id nur bedingt funktioniert. Teilweise wurden die manuell geänderten id’s nicht bei der Generierung nicht  in den Quellcode geschrieben!)
    Dies war zwar schon in den Vorgängerversionen möglich, aber erst seit NOF 10 kann man manuelle Stylesheet Eintragungen in der Designansicht vornehmen.
    Natürlich erfordert dies ein tieferes Wissen um die Gestaltung und Verwendung von Klassen bzw. Selektoren um diese Tools auch entsprechend einsetzen zu können. Hier werden User mit entsprechendem Hintergrundwissen einiges implementieren können.
     

    NetObjects selbst wirbt auf seiner Website bzw. im Programm, für eine Trennung von Content und Layout. Moderne Websites trennen also den reinen HTML Code, welcher lediglich die „Tags“ und die „Mark Ups“ für die eingefügten Objekte beinhaltet, gänzlich von der Formatierung, dem Styling von Websites welches mit CSS geregelt wird.

    Dazu werden die Formatierungen in ein externes „Stylesheet“ geschrieben und im HEAD-Bereich einer Website verlinkt. Der Browser zieht sich nun die Informationen einmalig aus dem Stylesheet und muss nicht für jedes Bild oder jeden Text den Font, Fontgröße, Rahmen oder sonstiges pro Objekt neu einlesen.

    Diese  Trennung wird jedoch nur bedingt erreicht. 
    Wie in der Version 10, ist es auch in der Version 11 nicht möglich, CSS Formatierungen die über die Eigenschaftenpaletten in der Site-Ansicht vorgenommen werden in das externe Stylesheet auszulagern. Es wird JEDE Formatierung wieder direkt in den Quelltext der HTML Seite geschrieben. Hier wurde leider Potential verschenkt, das den zwar validen aber immer noch ungeliebten Fusion Quellcode höherwertig und somit auch professioneller machen würde. Dies sei speziell auch unter dem Gesichtspunkt vermerkt, da NetObjects die Absicht verfolgt, mit dieser Version eine professionellere Klientel von Webdesignern zu erreichen. Schade!

    Auch werden, wie in den alten Versionen, CSS Klassen die manuell in den HTML-Code eingefügt wurden in der „Seiten-Ansicht“ und der internen Seitenvorschau nicht angezeigt. Ebenso wie manuelle Einfügungen im CSS Stylesheet in der Designansicht die mittels id’s vergeben werden, nicht zu sehen sind. Zuweisungsmöglichkeiten für “Benutzerdefinierte Formatvorlagen” für Tabellen oder Bilder fehlen leider auch in dieser Version. Hier hätten wir uns eine deutliche Verbesserung gewünscht.

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  • Neuerungen & Tools
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    NetObjects Fusion11 TestberichtNetObjects Fusion 11 ist erschienen!

     

    Die Neuerungen & Tools

     

     

    Die Image-Gallery NOF11

    Eine sinnvolle und anwenderfreundliche neue Funktion ist die Image-Galerie. Der NOF-Anwender hat hier nach dem Einrichten die Möglichkeit, mit einem Klick auf Bilder in verschiedensten Ordnern seiner Festplatte zuzugreifen. Auch Zugriff auf externe Datenquellen wie USB-Stick oder Bild-CD sind möglich.

    Das Einrichten der verschiedenen Galerien ist einfach und flott erledigt. Über den Manage-Button lassen sich Ordner aus den unterschiedlichen Bereichen auswählen. Alle ausgewählten Ordner werden im oberen Pull down angezeigt und können dort angewählt werden. Die Bilder werden als kleine „Thumbnails“ angezeigt und können nun mit gedrückter Maustaste in den Arbeitsbereich gezogen werden.

    Als zusätzliches und lang ersehntes Goody meldet NOF nun, wenn das eingefügte Bild zu groß ist und die Maße das Layout „sprengen“ würde. Es wird gefragt, ob man das Bild vorab verkleinern oder zuschneiden möchte. Antwortet man mit „ja“ öffnet sich ein Layer und ein kleines Bearbeitungsfenster in dem die neuen Maße eingetragen werden können. Das Bild wird entsprechend verkleinert, die Werte können nochmals korrigiert werden und mit Klick auf den „OK“ Button wird die Einstellung übernommen. Leider ist dieser Layer in pabys Film nicht zu sehen.
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    Der HTML Code Editor (neues Dialog-Fenster) NOF11

    Das HTML-Eigenschaftenfenster erscheint im neuen Look. Die altbekannten Tabs wurden gegen kleine textlose Buttons ausgetauscht, deren Sinn ein neuer Anwender wahrscheinlich nicht gleich erfassen kann. Die Einfügungen werden nun direkt im angezeigten Quelltext ausgeführt. Allerdings gibt es weiterhin Beschränkungen beim Einfügen. Freies Klicken an die gewünschte Stelle ist auch in NOF11 nicht möglich. Der angezeigte Quelltext kann nicht geändert werden. Neben den altbekannten Einfügungsmöglichkeiten (vor-in-nach dem Tag) in den Objekt-html-Eigenschaften oder Masterborder und Layoutbereich (Anfang / Ende der seite - in den Head-Tag – in den Body-Tag – Anfang/Ende vom Body) sind noch ein paar weitere Buttons hinzugekommen.

    Wir erlebten einige Probleme beim Einfügen von manuellem Code. Einmal merkte sich das Programm den Code nicht, ein anderes Mal wurde der Code gleich doppelt generiert und stand zweimal im Quelltext. Und zu guter letzt vergaß Fusion schlichtweg, das schon ein Code eingefügt wurde und löschte ihn nach einigen Publizierungen  selbsständig aus dem Quelltext. Hier müssen die Entwickler dringend noch einmal ran.

    Es lassen sich jetzt Datenquellen, Datenfelder und ganze Dateien einfügen – Zusätzlich kann vor dem Schließen über <OK> gespeichert werden. Allerdings wird auch gespeichert, wenn man einfach schließt. Abbrechen ist nur noch über das Schließen des Fensters möglich. Ein zusätzlicher Abbrechen-Button wäre an der Stelle sehr hilfreich.
    Wir sehen eine Menge Support auf uns zukommen. ;)
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    Die MultiLayoutRegion Funktion (Tabs, Accordeons, Toggles etc.)

    Besonders gespannt waren wir natürlich auf die neue Funktionalität der beliebten interaktiven Elemente wie Accordeon Menüs, Tab Navigation etc.

    Es ist tatsächlich so simpel wie von NetObjects versprochen.

    Im Film seht ihr, wie paby mit wenigen Klicks ein solches Tab Menü erstellt.
    Allerdings, wenn es anschließend darum geht, das schicke Teil auch dem Design der eigenen Website anzugleichen, wird es für den normalen User ohne tiefergehende CSS UND Grafikkenntnisse schwierig.

    Diese Formatierungen werden in der Design Ansicht unter dem  dann angezeigten bzw. generierten Stylesheet vorgenommen.

    Das wird private User vor eine schwierige, bzw. ohne professionelle Hilfe unlösbare Aufgabe stellen. Außerdem muss für die Anzeige der Hintergrund Grafik (die in den Reitern der Tabs zu sehen ist) eine speziell angelegte (konfigurierte) Datei erstellt werden. Alleine dieser Umstand verschließt für eine Mehrzahl der User das persönliche Tab-Styling. Natürlich kann man auch auf diese Grafiken verzichten und alles mit Hintergrundfarben regeln, aber jeder will doch schicke Tabs? ;)

    Wer sich aber mit den vorhandenen Einstellungen arrangieren kann und nur ein paar Farbanpassungen vornehmen will, ist damit bestens bedient.

    Und wir betonen hier ausdrücklich, dass es noch niemals einfacher und schneller möglich war, diese interaktiven Elemente auf einer Website zum Einsatz zu bringen.

    Diese Tabs oder Accordeons bzw. Panels können mit jedem beliebigen Element, wie Tabellen, Bildern, Textfeldern, Video, Flash etc. befüllt werden. Ein großes Lob auch für den wirklich schicken Fading Effekt (jquery sei Dank! ;)).

    An dieser Stelle geben wir euch den Rat, äußerst sparsam mit diesen Elementen auf euren Seiten zu verfahren. Solche Effekte nutzen sich sehr schnell ab und können bei Überbeanspruchung (fünf Tabs auf jeder Seite) auch ganz schnell einen genervten User zur Folge haben.

    Zudem ist zu berücksichtigen, dass beim Laden der Seite die Inhalte ALLER Tabs gelesen werden. Werden also z.B. diverse Bildergalerien auf den einzelnen Tabs platziert, kann das zu erstaunlichen Ladezeiten führen ;).

    Positiv fällt weiterhin auf, dass die aus NOF 9 bekannten Zipfelecken zum Aufklappen weiterer Optionen an den Icons verschwunden sind und durch deutlich sichtbare und klickbare Pfeile ersetzt wurden. Eine Kleinigkeit, die das Arbeiten mit Fusion spürbar vereinfacht.
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    Die neuen Datenbank Komponenten NOF11

     Eine Herausforderung, vor der Anwender immer häufiger stehen, ist die Erstellung von Seiten mit dynamischen Inhalten. Seien es Bereiche der Website, die ein Kunde selbst pflegen möchte, die Verwaltung und Präsentation privater Sammlungen oder einfach eine unabhängig pflegbare Mitgliederliste des Vereins.

    Im Bereich der Einbindung externer Datenquellen wurden grundlegende Anpassungen an NetObjects Fusion11 vorgenommen. Version 11 bietet sowohl Möglichkeiten zur Anbindung von Datenbanken (MS Access, MS SqlServer und MySQL) als auch zur Einbindung von XML-Files. Zunächst muss definiert werden, welche Datenquellen genutzt werden sollen und wie auf diese zugegriffen wird. Ist dieser Schritt geschafft, wird die Struktur der Datenbanktabellen bzw. des XML-Files dargestellt und kann anschließend für beliebige Abfragen genutzt werden. Für Datenbanken geschieht das z.B. über gängige SQL-Abfragen, die entweder per drag & drop erstellt oder direkt eingegeben werden können. Für XML-Files sind die Möglichkeiten naturgemäß etwas eingeschränkter.

    Eine wesentliche Neuerung ist, dass die Ergebnisse der Datenbankabfragen direkt in beliebige Elemente eingebunden werden können. Das können einfache Textfelder sein, aber auch beliebige Elemente in Formularen. So kann beispielweise eine Combobox mit Werten gefüllt und darüber hinaus auch mit Abfragewerten aus der Datenquelle abgeglichen werden. NOF11 unterstützt das mit wenigen Klicks.

    Sichtbar ist das Ergebnis allerdings nur nach der Publizierung auf dem Server, da eine Umstellung von HTML auf PHP erforderlich ist.

    Das hört sich alles schon mal sehr gut an. Allerdings müssen wir nochmal zum Anfang zurück gehen. Die Datenbankanbindung erfolgt über OBDC-Schnittstellen. Diese sind entweder schon auf dem Rechner installiert oder können nachinstalliert werden. Ein klitzekleines Hindernis sind jedoch die Provider.

    Die großen Webhosting-Anbieter wie 1&1 und Strato lassen einen ODBC-Zugriff auf dort eingerichtete Datenbanken aus Sicherheitsgründen nämlich nicht zu.

    Um die Datenbankkomponenten nutzen zu können, muss eine lokale Entwicklungsumgebung auf dem PC installiert sein. (z.B. XAMPP, WAMP). Der eigentliche Connect wird dann online auf dem Server hergestellt.

    XML und NOF11 im Einsatz

    Ein kleines Beispiel soll verdeutlichen, welche Möglichkeiten sich damit auch für Anwender von NetObjects Fusion eröffnen. Als Beispiel wurde eine kleine Immobilienübersicht gewählt.

    Das erstellte XML-File, quasi eine Minidatenbank, muss manuell auf den Server übertragen werden. Die Datenquellen werden nicht über die Asset-Ansicht verwaltet. Für diejenigen, die es immer noch nicht getan haben eine willkommene Gelegenheit, sich mit einem FTP-Tool zu befassen und etwas über die Struktur auf dem Webserver zu lernen.

    Das File kann nun als Datenquelle festgelegt werden. Per Mausklick ist nunmehr ein Zugriff auf die Inhalte möglich. Die Vorschau zeigt bereits, ob die Datei gelesen werden kann und welche Daten im jeweiligen Auswahlbereich enthalten sind.

    Nun noch publizieren und alles auf den Server übertragen. Bedauerlicherweise werden Fehlermeldungen lediglich mit einem lapidaren „Error 123“ verkündet. Keine Beschreibung. Kein Hinweis darauf, was nicht stimmt. Sobald allerdings alle Eingaben korrekt vorgenommen werden, funktioniert es dann auch ;)

    Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei natürlich kaum begrenzt. Denkbar wäre beispielsweise, dass News oder die Vereinsliste über ein XML-File gepflegt werden. Die Datei kann zur Bearbeitung den berechtigten Usern zur Verfügung gestellt und per Upload-Formular wieder zurück auf den Server übertragen werden. Da an der Website selbst dafür nichts geändert werden muss, können solche Anpassungen unmittelbar verfügbar gemacht werden.

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    Die Script gesteuerten Animation (Timeline-Modus)

     

    Wir waren zuerst etwas erstaunt über dieses Feature, denn uns erschloss sich nicht ganz der Sinn einer solchen Funktion in einem Website Generator.

    Die Zeiten von einfliegenden Objekten, quetschenden Tabellen, flirrenden Bildern wähnten wir für immer begraben im Fegefeuer des WWW.  Fusion feiert hier eine fröhliche Wiederbelebung des „Aktionen“ Kult. Das Interface erinnert an Flash. Zugegeben, wir sind keine Fans von Aktionen und haben diese Funktion nicht bis in Ihre Untiefen ausprobiert, nach drei fliegenden Tabellen, ein paar zoomenden Bildern und ein paar Überblendungen hatten wir genug gesehen, daher der offizielle „Hilfe-Text“ aus der Betriebsanleitung:

    About the Timeline Editor

    With the Timeline editor, you can organize objects and precisely control the timing of objects in layers and frames.

    Timeline Editor offers you the possibility to create animations using any object that is already placed on the layout. The objects that are added to an animation may:

     - Change position for different time frames.
     - Change dimension, creating a zooming in or out effect.
     - Change the background color, or the font color in the case of the text objects.
     - Change text properties: font–size, font family, font weight, font style, etc.
     - Change their visibility.
     - Change the background image (text, layout region, tables).

     Hat man seine Animation einmal im “Timeline Modus” erstellt, wechselt man wieder in die Seiten-Ansicht und aktiviert die Animation mittels des “Aktionen” Reiters in der Eigenschaftenpalette des animierten Objektes. Bei der Generierung werden recht üppige .js (JavaScript) Dateien erzeugt, die zusätzliche Ladezeiten verursachen. In Kombination mit tab- oder accordeon Menüs sind wir in unseren Tests auf satte 150kb gekommen.

    Wer schöne und vor allem „schlanke“ Animationseffekte realisieren will, sollte sich mit den „Mootools“ beschäftigen. Da Panda gerade diese Mootool Funktionen in einem Webprojekt mit Fusion umsetzt, kommt hierzu auch demnächst ein Tutorial. Die Einfügung in Fusion ist relativ einfach.

     

    Der neue Doctype - XHTML mein<div>dein</div>?

    Dieses Kapitel wurde gesondert behandelt  (s. Navigation)

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    Der neue Flash Webkalender

    Erfreulicherweise hat NetObjects dieses Flash-Tool kostenlos der 11er Version in den Koffer gelegt. Ansonsten nur über die Website zu beziehen. Dass dieses Gadget ganz hübsch aussehen kann und für einige Anwender auch Sinn macht seht ihr hier.

    Das neue Flash Webcharttool

    Flash Tool zur Abbildung von Business Charts (Tortenform, Linear etc.)
    Man kann Excel Files direkt importieren die dann in eine Chart Grafik umgewandelt und dargestellt werden.Alternativ zum Import können die Daten auch direkt in einem Tabellenblatt in NetObjects Fusion gepflegt werden.

    Die “alten” Komponenten

    Wir konnten leider keinerlei Verbesserung oder Veränderung bei den verschiedenen Komponenten feststellen. Die Handhabung, die Funktionalität entspricht derer in Fusion 10 und früheren Versionen.

    Das gilt leider auch für Komponenten, die seit Urversionen mitgeschleppt werden und die einer dringenden Überholung bedürfen oder ausgemustert werden könnten, da NOF mittlerweile andere Möglichkeiten für diese Funktionen bietet.

    Man denke nur an Screen-Door, eine Funktion die schon länger durch den Meta-Tag „refresh“ besser gelöst ist, das „go-Menu“ oder die Rollover Komponente, die nur noch sehr selten zum Einsatz kommen.

    Der einzige Grund, warum solche Funktionalitäten von Version zu Version mitgeschleppt werden ist wohl die Aufwärtskompatibilität, also die möglichst reibungslose Übernahme von Projekten aus älteren Versionen.

    Wir haben noch nicht in Erfahrung bringen können ob an den .php Scripten für Formhandler, Sichere Seite, FAQ etc. - kurz den Sorgenkindern - Veränderungen oder Updates vorgenommen wurden.

    Ein Gesprächstermin mit einem Entwickler von NetObjects ist für nächste Woche angesetzt. Wir halten euch auf dem Laufenden.

    UPDATE:
    Komponenten Information
    1) Die "Sichere Seite" geht mit allen ihren Komponenten endlich fehlerfrei.

    Die Komponente "Sichere Seite" funktionierte mit NOF 10 nur unter PHP4. Viele Server wurden nun auf PHP5 umgestellt und obwohl dort häufig PHP4 als Default läuft, ging dann die Komponente "Registrieren" der sicheren Seite nicht mehr. Fehler: 500

    Erst nachdem mittel .htaccess auf PHP5 geparst wurde ging das mit NOF 10 wieder. Dieser Fehler ist mit NOF 11 behoben worden.

    2) Ebenso wurde offensichtlich einen Parser eingebaut. Jetzt gehen in allen Komponenten die Umlaute richtig unter PHP5, was vorher nicht der Fall war.

    > bei allen Warnhinweise aller Komponenten wurden die Umlaute unter PHP5 nicht angezeigt, dies geht jetzt

    > bei Feld-Beschriftungen war dies bei der Komponente "Referenzen" ebenfalls so. Dort wurden die Beschriftungen schlicht am ersten Umlaut abgeschnitten und der Rest der Beschriftung fehlte. Dies ist auch korrigiert worden.

    (danke Thomas fürs testen!)

     

     

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  • Der neue Doctype XHTML
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    NetObjects Fusion11 TestberichtNetObjects Fusion  - XHTML Generierung

     

    Der neue Doctype XHTML

     

    mein<div>dein</div>?

    Der Ruf der User Gemeinde nach tabellenlosen Layouts ist unüberhörbar geworden und NetObjects hat reagiert.
    JA, es ist nun (grundsätzlich) möglich tabellenlose Layouts zu  realisieren, allerdings mit einigen „Besonderheiten“.

    Voraussetzung dafür ist die Einstellung XHTML bei der Site Generierung, wie bereits am Anfang des Filmes erwähnt.

    Wo wir früher mit Tabellen gearbeitet haben, kommen nun ausschließlich Layout Regions zum Einsatz.
    Nur dann bleibt der Quellcode wirklich Tabellenfrei. (!)
    Das bedeutet auch die Freiheit in der Positionierung von Objekten.
    Wird eine Tabelle eingefügt, wird diese aber selbstverständlich auch als einzelne Tabelle im Quellcode generiert.

    Kleine Einführung in div basierende Layouts- ACHTUNG TECHNIK! ;)

    Was bedeutet aber nun dies im Einzelnen für den Webdesigner?
    Und was ist eigentlich ein <div> Element?
    Dazu muss man zuerst verstehen, dass ein <div> Element eigentlich nur ein leerer Container ist, der (wenn er nicht durch CSS positioniert und formatiert wird) als einsamer und leerer Behälter (Container) am Seitenanfang steht und eigentlich gar nichts kann.
    Man befüllt ihn mit Text oder Bildern oder sonstigen Elementen, die auch keine direkte Formatierung erhalten.

    Da aber nicht alle Objekte in einen Container passen, bzw. man diese auch anders positionieren, bzw. formatieren möchte, fügt man weitere div’s dem großen div hinzu und befüllt diese mit weiteren Objekten.
    Alle Objekte stehen nun in diesen ineinander geschachtelten div Containern und warten darauf, mittels CSS ihr Aussehen, und ihre Position innerhalb der Website zugewiesen zu bekommen. Um die Position zu bestimmen, gibt es CSS Befehle wie float:left, float:right etc. etc.

    Zusätzlich gibt man im CSS den einzelnen div-Containern Höhen und Breiten, Ränder und Abstände (margin und padding), um die Container an die entsprechende Position zu rücken. In gewisser Weise erinnert es sicherlich an eine Verschachtelung von Tabellen, auch wenn man sich bei der Arbeitsweise mit div’s  vom konventionellen Tabellen Gedanken lösen muss.

    Was macht NetObjects Fusion nun?

    Fusion verpackt alle Layout Regions bzw. frei positionierten Objekte in div Container und gibt Ihnen bei der Generierung dem Seitenlayout entsprechende Formatierungs- und Positionierungsinformationen mit.

    Hier erwartete uns auch die möglicherweise größte Überraschung.

    Für CSS Layouts absolut unüblich und verpönt, werden die CSS-Informationen direkt in den Quelltext geschrieben. Zwar werden einzelne Klassen für die Positionierung vergeben, aber der Rest der Informationen wie Größe des Containers, margin und padding etc. steht direkt im Quelltext der Website.

    NOF11 hat mit der Implementierung einen Schritt in die Gegenwart des Webdesigns getan, aber hier wurde eine hervorragende Gelegenheit verpasst, semantisch richtigen HTML Code zu erzeugen. Für uns nur schwer nachvollziehbar.

    Ein weiteres Problem ist die Arbeit mit LayoutRegions.
    Viele von euch wissen wie wichtig es ist, mit CSS Befehlen wie margin und padding seine Objekte z.B. in einem Tabellenlayout zu formatieren bzw. zu positionieren (Textabstände vom Tabellenrand etc.).

    Diese zentralen Formatierungen die wir über Klassen vornehmen und Tabellenzeilen etc. zuweisen, ermöglichen eine absolut einheitliches Erscheinungsbild, sowie die rasche Änderung mehrerer zentral formatierter Objekte auf einmal. In dem bisher üblichen Tabellenlayout war diese zentrale CSS-Verwaltung etabliert.

    Da wir bei der neuen XHTML Generierung aber KEINE Möglichkeit haben manuelle div’s auf der Seite zu platzieren, ist eine Umsetzung komplexerer Designs praktisch unmöglich.
    Man will sich gar nicht das Desaster ausmalen, an etlichen geschachtelten LayoutRegions herum zupfen zu müssen, oder jedes Bild, jeden Textblock, auf den Millimeter genau zurecht zu schieben, damit der Abstand vom oberen zum unteren passt oder von links zu rechts.

    Eine numerische Eingabemöglichkeit für Größe und Position der Layout Regions sowie Eigenschaften-Zuweisungen wie bei anderen Elementen auch, und man wäre einem positionier- und formatierbaren div-Container schon ein ganzes Stück näher.Ein netter Versuch, ein Schritt in die richtige Richtung, aber leider bei weitem noch nicht ausgereift.

    Bei aller Kritik muss man aber auch erwähnen, dass sich der Quellcode durch den Einsatz der XHTML Einstellung und OHNE Verwendung von Tabellen trotz aller manuellen Style Einfügungen erheblich verschlankt hat.

    Wir warten auf NOF 12 ;)  Zurück zum Seitenanfang...

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  • Fazit
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    NetObjects Fusion11 Testberichtkeyvisual4

     

    Das Fazit

     

    Wir haben uns viel erhofft vom neuen Flaggschiff der Fusion Familie.
    Vieles wurde auch erfüllt, aber einige dringende und  notwendige Änderungen, resultierend aus einer etwas in die Jahre gekommenen Technik des Programms wurden nicht erfüllt. Es wäre gut gewesen, die Software von unnötigem und veraltetem Ballast zu befreien und sich auf echte Verbesserungen und Korrekturen am Herzstück des Programms, dem Generator, zu konzentrieren.

    Besonders lobend möchten wir die Performance und Stabilität des Programms erwähnen. Während unserer Tests hatten wir keine Programm- oder PC-Abstürze.  Allein aus diesem Grund wäre nach dem jetzigen Kenntnisstand die Version 11 der 10er Version vorzuziehen.

    Die Version 10 war bereits ein großer Sprung nach vorne, allerdings nutzen 95% der User die vielfältigen Möglichkeiten im Bereich der CSS Formatierung nicht, da der Kenntnisstand der Zielgruppe nicht ausreicht.
    Und hier offenbart sich auch die Problematik von Fusion. Man versucht zum einen den Bedürfnissen des professionellen Anwenders entgegenzukommen, erschwert aber dadurch dem Großteil der eigentlichen – eher unerfahrenen - Nutzergruppe sich in den einzelnen Versionen zurechtzufinden.

    Lohnt sich ein Upgrade? Diese Frage richtet sich sicherlich nach dem Anspruch und was man mit der Software erreichen will.
    Je ambitionierter und versierter ein User, umso mehr Freude wird er an den neuen Funktionen und den wesentlich erweiterten Möglichkeiten des Programms haben.
    User die sich intensiver und lernbereiter mit dem technischen Hintergrund einer Website befassen wollen, steht eine Vielzahl an neuen Editiermöglichkeiten zur Verfügung.

    Allerdings ist gerade bei ambitionierten und professionellen Usern die Schwelle schnell erreicht, an der man sich noch weitergehende Möglichkeiten zum manuellen Eingriff in den Quellcode wünschen würde. Hier muss man sich weiter vor Augen halten, dass es sich um einen HTML-Generator und nicht um einen HTML-Editor handelt.

    Was das Programm eindeutig beweist, ist dass auch für WYSIWYG Generatoren ein neues Zeitalter angebrochen ist. Die Anforderungen, die eine moderne Website heute an diese Art von Tools stellt, haben sich dramatisch mit der Entwicklung des Webdesigns geändert und NOF hat sich diesen Anforderungen gestellt.

     
    Ohne CSS geht heute nichts mehr im Web. Tabellenlayouts sind bei neu erstellten Websites praktisch verschwunden. Ein erster und großer Schritt wurde getan, aber es müssen noch einige größere gemacht werden.

    In diesem Sinne…

    wünschen wir euch viel Spaß bei der Entdeckung von Fusion 11.
    Und wie immer stehen wir euch hier für alle Fragen und bei sämtlichen Problemen rund um die neue Version zur Verfügung.

    Wir haben uns redlich bemüht, nicht allzu technisch zu werden. An manchen Stellen ließ sich dies aber durch die sich neu eröffnenden Möglichkeiten nicht vermeiden. Wir hoffen wir konnten euch einen umfassenden Ein- und Ausblick auf das Programm geben.

    Die Testredaktion
    Panda, paby, schiller

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